„Ich war ein Zeuge“
Ein Film von Andreas Reiner, Monika Agler und Günter Moritz
.Nach dem Film gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Günther Moritz und dem Fotograf Andreas Reiner, zudem wird der Zeitzeuge Alex auch dabei sein.
Produktion: teamWERK. Die FilmProduktion GmbH
„Ich war ein Zeuge“ erzählt von Menschen, die den Mut fanden, eine religiöse Gemeinschaft zu
verlassen – und sich selbst neu zu finden. Der Film gibt ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas
eine Stimme. Ohne Wertung, ohne reißerische Bilder. Nur Gesichter, Stimmen, Stille – und der Raum,
den sie so oft nicht hatten, um gehört zu werden.
Die Idee stammt von Fotograf Andreas Reiner, der über Jahre Aussteigerinnen und Aussteiger
porträtierte. Aus seinem Fotoprojekt wuchs ein Film, der zuhört, wo andere weghören. Gemeinsam
mit Monika Agler (Montage) und Günter Moritz (Regie) entstand ein eindringliches Werk über
Glaube, Angst, Scham und den schmerzhaften Weg in die Freiheit.
Seine Premiere feiert „Ich war ein Zeuge“ am 23. Oktober um 19:30 Uhr bei den Internationalen
Hofer Filmtagen – einem Festival, das seit jeher Raum für mutige, persönliche Filmstimmen bietet.
„Ich war ein Zeuge“ ist kein Anklagefilm, sondern ein leises, respektvolles Porträt von Menschen, die
sich aus einem geschlossenen System befreien. Der Film widmet sich allen Opfern religiösen
Fanatismus – und stellt eine einfache, tiefgehende Frage: Was bleibt, wenn man alles hinter sich
lässt, was man einmal für Wahrheit hielt?
www.ichwareinzeuge.de
Was als stilles Fotoprojekt beginnt, wird zu einer erschütternden Reise in die Abgründe einer religiösen Welt.
Fotograf Andreas Reiner trifft Männer und Frauen, die den Zeugen Jehovas den Rücken gekehrt haben – und dokumentiert in intensiven Gesprächen nicht nur ihre Geschichten, sondern auch das Unsichtbare: Angst, Schuld, Verlust, Befreiung.
In eindringlichen Interviews erzählen Aussteiger:innen von ihrer Kindheit im streng kontrollierten Glaubenssystem, von seelischer Erpressung, psychischer Gewalt, sexualisierter Unterdrückung und dem Trauma nach dem Ausstieg.
Je tiefer Reiner in ihre Lebensgeschichten eintaucht, desto mehr beginnt ihn das Gehörte selbst zu erschüttern.